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Das Pferderecht und der Rücktritt vom Pferdekauf
(Pferderecht-Wissen.de) Der BGH hat in ständiger Rechtsprechung wiederholt darauf hingewiesen, dass der Rücktritt vom Kaufvertrag die vorherige Aufforderung des Käufers an den Verkäufer zur Beseitigung des Mangels voraussetzt. Umstritten war bislang die Frage, ob der Käufer den Verkäufer auch dann zur Nachbesserung aufzufordern hatte, wenn der Mangel nur durch eine Operation hätte beseitigt werden können. Der Jurist kleidet dieses in die Frage, ob dem Käufer eines Pferdes eine solche Nachbesserung in Form einer Operation zumutbar ist oder nicht? Das OLG Celle hat sich in seinem Urteil vom 20. 5.2008 (Az.: 20 U 60 /06) mit dieser Problematik befasst. Zunächst hat das Gericht aufbauend auf tiermedizinischen Erkenntnissen festgestellt, dass Veränderungen am Strahlbein der Röntgenklasse III als solche nicht mehr reparabel sind. Gleichzeitig hat das Gericht die Möglichkeit einer vorsorglich operativen Behandlung des Hufgelenk - Strahlbeinsyndroms als unzumutbar für den Käufer bezeichnet. Das OLG begründet diese Auffassung wie folgt: |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:37 Uhr |
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Pferderecht: Urteile
Das Pferderecht
Das Pferderecht besteht im Wesentlichen aus dem Kaufrecht - Kritiker mögen daher in den Raum werfen, wozu es einem Pferderechtler bedarf, wenn ein Kaufrechtler es in gleichem Maße versteht, Streifälle rund um das Pferd zu meistern.
Rechtsanwälte, die für sich als Pferderechtler werben, bringen zumeist über einen hohen Erfahrungsschatz mit Streitfällen rund um das Pferd noch einige wesentliche Punkte mehr mit:
• Sie sind meist selber Reiter,
• kennen die Fachtermina,
• können sich in das Gefühlsleben der Pferdebesitzer sehr gut hinein versetzen,
• sie kennen Tierärzte, Gutachter und sind auf dem Laufenden, was die aktuelle Rechtsprechung in Bezug auf Streitfälle mit Pferden angeht.
Kurz gesagt: Sie sind Experten und können Pferdebesitzer in Streitfragen daher kompetent und sicher beraten.




